Wirkungsvolles Teammanagement in weniger als zehn einfachen Schritten

Freitag, August 12, 2016 - 15:04
Wirkungsvolles Teammanagement in weniger als zehn einfachen Schritten

Es ist allgemeiner Konsens, dass der Inhaber oder Manager eines Unternehmens ein produktives, motiviertes und mit seiner Arbeit zufriedenes Team benötigt.

Was kann man also tun, um Mitarbeiter zu motivieren, auf ihre Arbeit stolz zu sein?

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Einer der wichtigsten Faktoren beim Aufbau eines produktiven Teams ist es, Ihren Mitarbeitern ein deutliches Ziel und den Sinn und Zweck zu vermitteln, etwas, woran sie glauben können, sodass sie kooperationsbasiert arbeiten. Wenn man nicht weiß, warum man etwas tut, warum sollte man es tun? Der Towers-Watson-Global-Workplace-Studie 2014 zufolge wird nur knapp mehr als die Hälfte (55 %) der Mitarbeiter nach ihrer eigenen Aussage von ihren Vorgesetzten inspiriert [1]. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den restlichen 45 % gehören. Sie brauchen nicht unbedingt ein „Mission Statement“ à la Jerry Maguire, müssen jedoch sicherlich Ihre Arbeitnehmer mit dem Gedanken motivieren, dass sie mit ihrer Arbeit etwas bewirken. Sie können ein Seminar zur Auffrischung über die Ziele Ihres Unternehmens veranstalten oder per E-Mail eine Schnellanweisung als Update aussenden und sicherstellen, dass Sie Ihre Firmenziele bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter deutlich vermitteln. Dies trägt dazu bei sicherzustellen, dass Ihr ganzes Team ein gemeinsames Ziel anstrebt und sich durch Produktivität auszeichnet.

Mitarbeiteranreize

Diese sollten selbstverständlich sein, aber häufig gehen Belohnungen und Anreize in der Flut an E-Mails und sonstigen alltäglichen Verwaltungsaufgaben unter, ganz zu schweigen vom aktuellen Arbeitspensum. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Team für seine harte Arbeit gewürdigt fühlt, indem Sie seine Leistungen belohnen. Das kann einmal pro Woche, pro Monat oder pro Quartal erfolgen und muss nicht kostenaufwendig sein. Ein paar einfache anerkennende Sätze bei Teambesprechungen oder am Schwarzen Brett können viel bewirken. 38 % der Arbeitnehmer sagen aus, dass sie sich „täglich oder einmal oder zweimal pro Woche übermäßigem Druck ausgesetzt“[2] fühlen oder das Gefühl haben, dass sie so hart wie nie zuvor arbeiten, auch wenn die durchschnittlichen Arbeitsstunden in den letzten fünfzehn Jahren tendenziell abgenommen haben[3], was deutlich macht, dass die Schaffung eines auf Lob basierten und durch Positivität geprägten Betriebsklimas zwingend ist. Machen Sie Ihren besten Verkäufer eines bestimmten Artikels ausfindig. Stärken Sie den gesunden Wettbewerb innerhalb Ihres Teams. Belohnen Sie für Engagement und Einsatz. Wenn Sie Teamgeist und Kameradschaft fördern, ernten Sie die Früchte.

Sorgen Sie für einen angenehmen, gesunden Arbeitsplatz

Ein Team, das zusammenspielt, bleibt zusammen. Integrativ agierende Menschen im Team, helle und attraktive Pausenbereiche, positive, faire und schnelle Problemlösungen sowie eine eindeutige und effektive Teamführung können die Effizienz Ihrer Mitarbeiter bis ins Unendliche steigern. Die meisten Menschen möchten in einer Organisation arbeiten, in der eine familiäre Atmosphäre herrscht, die durch Loyalität und Tradition aufrechterhalten wird“[4]. Wir sind im Großen und Ganzen eine gesellige Spezies, und oft steigert die Unterstützung durch Kolleginnen oder Kollegen unsere Produktivität bei der Arbeit. Wie wäre es mit einem zwanglosen Drink einmal pro Monat im Büro oder im Lokal um die Ecke an einem Freitag nach der Arbeit? Mitarbeiterweihnachtsfeiern werden nur einmal im Jahr veranstaltet, und Kolleginnen und Kollegen in einer informellen Umgebung kennenzulernen kann Spannungen am Arbeitsplatz auf ein Mindestmaß reduzieren, die Teammoral stärken, gesunde Arbeitsbeziehungen fördern und den Mitarbeitern Gelegenheit zu geben, mal nicht im knappen, unpersönlichen Stil schnell getippter E-Mails über die Arbeit zu sprechen. Sind Sie im Gastgewerbe oder im Einzelhandel tätig, sind taktisch gezielte Personalumschichtungen eine einfache Lösung, um ein Team zu formen, dessen Mitglieder sich in puncto Fertigkeiten und Charakter ergänzen und daher ein produktives Ergebnis gewährleisten.

Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite

Ihre Führungsqualitäten sollten Ihr Team zum Erfolg führen, und das Lieblingssprichwort Ihrer Großmutter „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem andern zu“ ist nicht nur althergebracht, sondern auch weise. Seien Sie entschlossen, aber fair, respektvoll und unterstützend, und geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, Initiative zu ergreifen. Anstatt Ihrem Team vorzuschreiben, was es zu tun hat, bitten Sie es. Wenn es möglich ist, lassen Sie Ihre Mitarbeiter entscheiden, welche Aufgabe sie übernehmen möchten. In einer Barschicht fragen Sie Ihre Arbeitnehmer zum Beispiel, ob Sie lieber am Tisch servieren, Bier zapfen oder abwaschen möchten. Wenn zwei Mitarbeiter um dieselbe Aufgabe wetteifern, lassen Sie sie sich während der Schicht abwechseln oder merken Sie den anderen für die nächste Schicht vor. Jeder hat Stärken und Vorlieben, und wenn Sie Ihrem Team ganz demokratisch eine Entscheidung überlassen, werden Ihre Mitarbeiter motiviert und produktiver arbeiten. Tadeln Sie Ihr Team nicht für etwas, dessen Sie sich selbst auch regelmäßig schuldig machen: Heuchler mag niemand. Machen Sie sich selbst nichts vor mit der faulen Ausrede „Ich kann tun, was ich will, ich bin der Chef“. Dies sorgt nur für Unmut und Unfrieden in Ihrem Team. Sie müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Jüngsten CIPD-Studien zufolge ist über ein Drittel der Arbeitnehmer (32 %) der Meinung, dass die wichtigste Verhaltenslinie, die Manager befolgen sollten, ihre faire Behandlung ist. An zweiter Stelle kommen Offenheit und Aufrichtigkeit (29 %).[5] Höflichkeit kostet nichts und kann dafür sorgen, dass zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine starke Arbeitsbeziehung entsteht.

Bevormunden Sie nicht

Gehen Sie an Ihre Mitarbeiter mit dem Bewusstsein heran, dass diese in 90 % der Fälle wissen, was sie tun. Sie gehen ihrer Aufgabe vielleicht seit längerer Zeit nach als Sie Ihrer. Sie haben vielleicht eine Fachausbildung absolviert. Sie können starke Eigeninitiative und ein hohes Verantwortungsbewusstsein haben. Wenn sie etwas nicht so machen, wie Sie es möchten, versuchen Sie, in einem ganz normalen Gespräch mit ihnen darüber zu reden, und fragen Sie sie nach den Gründen, die hinter ihrer Methode stehen. Sie könnten vollkommen logisch sein. Letztendlich könnte es für sie viel produktiver sein, nach ihrer Methode vorzugehen. Ist dies jedoch nicht der Fall oder wird eine Unternehmensstrategie umgangen, verweisen Sie auf die Richtlinien und – wie bereits erwähnt – schreiben Sie Ihnen nicht vor, ihre Methode zu ändern, sondern bitten Sie sie darum, mit einer deutlichen Erklärung des Grunds. Eine Anfrage ist viel vernünftiger, als etwas einfach mit dem Kopf voran durchzusetzen, ohne sich die Zeit zu nehmen, davon auszugehen, dass sie selbst über ein funktionierendes Gehirn verfügen. Seien Sie auch aufrichtig bei der Belohnung und Anerkennung Ihres Teams. Ein unehrliches Lob ist oft genauso durchschaubar wie ein blank geputztes Fenster, und die Wirkung einer Belohnung wird erheblich untergraben, wenn sie ohne Engagement erfolgt. Finden Sie das Gute in Kleinigkeiten, klammern Sie sich jedoch nicht an einen Strohhalm.

Vermitteln Sie eindeutige Ziele
Mitarbeiter benötigen einen offenen Kommunikationskanal mit einem deutlichen Verständnis dessen, was sie erreichen sollen. Ein wirksames Performance-Management ist für Unternehmen jeder Größe ausschlaggebend. Regelmäßige formelle und informelle Mitteilungen darüber, ob einzelne Mitarbeiter ihre Ziele erreichen, sind daher von grundlegender Bedeutung für deren Wohlbefinden, Fortschritt und Produktivität. Erschreckend bei der CIPD-Umfrage 2015 war, dass ein Großteil der Arbeitnehmer angab, keine vereinbarten Ziele zu haben, auf die sie hinarbeiten könnten:

Nur 56 % der Befragten sagten aus, dass sie im Rahmen ihres Performance-Managements vereinbarte Ziele hätten. 40 % gaben dagegen an, sie hätten keinerlei Ziele, auf die sie hinarbeiten könnten. Bei kleineren Unternehmen ist die Wahrscheinlichkeit, dass keine Ziele festgelegt werden, höher. 74 % der bei Kleinstunternehmen beschäftigten Befragten sagten aus, sie hätten keine Ziele. Bei kleinen Unternehmen waren es 56 %, bei mittelgroßen Unternehmen 50 %. Jedoch gab auch ein Drittel der bei großen Unternehmen Beschäftigten an, es hätte im Rahmen seines Performance-Prozesses keine festgelegten Ziele.[6] 

In der Schule gibt es eine Zielnote und regelmäßige Fortschrittsberichte. An der Universität haben Sie Prüfungsergebnisse und Besprechungen mit Ihrem Professor. Wenn Sie für eine Aufgabe ausgebildet werden, erhalten Sie regelmäßig Feedback von Ihrem direkten Vorgesetzten, damit Sie die Kriterien für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss erfüllen. Nach der Einstellung sollte genau dieser Ansatz in Bezug auf Ziele und Leitung beibehalten werden. Ohne laufen Sie erneut Gefahr, dass Ihre Mitarbeiter sich nicht gewürdigt fühlen, ihr Engagement verlieren und daher mangelhafte Leistungen erbringen. Planen Sie jährlich oder alle zwei Jahre für jeden Mitarbeiter eine Bewertung und nutzen Sie diese, um mit den Mitarbeitern zu erörtern, wie diese ihre Leistungen einschätzen. In erster Linie müssen sie gelobt, in zweiter Linie konstruktiv kritisiert werden – dies bestimmt das Gespräch. Versuchen Sie, eine gelassene Atmosphäre zu schaffen, in der Ihr Mitarbeiter sich wohlfühlt und offen sein kann. Vereinbaren Sie Ziele, die für beide Seiten vorteilhaft sind. Bitten Sie Ihre Mitarbeiter, persönliche Ziele vorzuschlagen, bevor Sie Ihnen die Ziele vorgeben, die Sie für nötig halten. Schaffen Sie Möglichkeiten für Karrierefortschritt und Fortbildungen, sodass Ihre Mitarbeiter danach streben, ihre persönlichen Kenntnisse zu verbessern. Organisieren Sie zum Beispiel eine Wein- oder Ginverkostung für Ihr Barteam oder laden Sie wichtige Vertreter anderer Filialen in Ihr Büro ein, um Ihr Team zu motivieren. Unterstützen und ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, erörtern Sie regelmäßig formell und informell deren Leistungen, und Sie werden ein erfolgreiches, motiviertes und zielorientiertes Team formen, das stolz auf seine Arbeit ist.

Vereinfachen Sie Ihre Technologie

Fast Gott und die Welt können heutzutage effektiv mit modernen Technologien wie einem iPad arbeiten. Warum diese Fertigkeiten also nicht in Ihr Unternehmen einbringen und den Vertriebsprozess optimieren? Indem Sie ein benutzerfreundliches POS-System wie intelligentpos verwenden, können Sie Ihren Geschäftsbetrieb und Ihre Mitarbeiter so effizient wie noch nie verwalten. Mit wenig bis null Schulung sind Ihre Mitarbeiter sofort einsatzfähig und können mit einer innovativen Technologie umgehen, mit der sie sich fast im Handumdrehen vertraut machen. Mitarbeiteranreize könnten nicht unkomplizierter sein: Möchten Sie herausfinden, wie viel jemand von einem gewissen Artikel verkauft hat? Kein Problem. Möchten Sie für bestimmte Produkte Mitarbeiterrabatte gewähren? Ganz einfach. Die Mitarbeiter können separate Belege für die Küche und die Bar ausdrucken, sogar, bevor sie den Tisch verlassen, wodurch sie ihre Aufgabe doppelt so produktiv erledigen. Fall die Internetverbindung einmal ausfallen sollte, ist das kein Problem, denn auf Ihre Mitarbeiter und Ihren Absatz wird dies keine weiteren Auswirkungen haben, da die POS-App die Daten in eine Warteschlange einfügt. Sobald die Internetverbindung wiederhergestellt ist, wird für die vollständige Synchronisierung der Daten gesorgt. Mit dem POS-System können Sie PayPal-Zahlungen entgegennehmen, und Zahlungen per Chip und PIN werden so schnell wie nie zuvor abgewickelt, indem der Betrag der Transaktion direkt in das Lesegerät eingegeben wird, was Abweichungen beseitigt und die Produktivität Ihrer Mitarbeiter unendlich steigert. Ziele und Feedback für die Mitarbeiter können durch die Nutzung des Systems problemlos hervorgehoben werden. Weil es keine Zeitverschwendung mehr gibt, sind Ihre Mitarbeiter weniger stressbelastet und erledigen ihre Arbeit zufrieden, motiviert und produktiv. Das war‘s! Wirkungsvolles Teammanagement in weniger als zehn einfachen Schritten Um mehr über intelligentpos und all das, was Sie für Ihren Geschäftsbetrieb tun können, egal, ob Sie im Einzelhandel, im Gastgewerbe oder in einer anderen Branche tätig sind, zu erfahren, sehen Sie sich unsere Seiten „Ihr Unternehmen“ an.

Quellen:
[1]    Global-Workforce-Studie 2014, Towers Watson, S. 4; Die Studie deckt über 32.000 Arbeitnehmer ab, die aus Forschungspanels ausgewählt wurden und Vollzeitbeschäftigte in großen und mittelständischen Unternehmen aus mehreren Branchen in 26 Märkten weltweit repräsentieren. Die Studie wurde online im April und Mai 2014 durchgeführt:
[2]    Employee Outlook: Employee views on working life, Spring 2015, CIPD (Mai 2015), S. 15; die Umfrage basiert auf den Antworten von 2226 Arbeitnehmern aus einem Querschnitt von Unternehmen und Branchen.
[3]    Workplace Trends of 2015: what they mean for you, Acas, CIPD & HRZone, S. 9.
[4]    Employee Outlook: Employee views on working life, Spring 2015, CIPD (Mai 2015), S. 16.
[5]    Employee Outlook: Employee views on working life, Spring 2015, CIPD (Mai 2015), S. 13.
[6]    Employee Outlook: Employee views on working life, Spring 2015, CIPD (Mai 2015), S. 18.

 

Katharine Coulton